Arne Wilken

Arne Wilken

Montag, 17 September 2018 22:59

German Open 2018 – "Gewohntes und Neues"

German Open 2018 – Gewohntes und Neues

Als zweiter Saison-Höhepunkt nach der Kieler Woche stand wie gewohnt Anfang September die German Open beim FSC in Flensburg im Rahmen der Fördewoche an.

14 Crews traten in der J-80 Klasse an und stellten sich damit den frühherbstlichen Wetterkapriolen.

Am Freitag konnten starkwind- und wetterbedingt nur zwei Wettfahrten absolviert werden. In der ersten Wettfahrt fuhren wir direkt mal an der falschen Seite des Zielschiffs vorbei und verloren noch vier Plätze bis wir uns organisiert hatten und korrekt durch das Ziel gingen. Es dauerte etwas, aber spätestens beim Bier war die Stimmung wieder gut. Ganz unbegründet war unser Ärger nicht, weil die Wettfahrtleitung falsche Flaggen an der Ziellinie und an der Startlinie gezogen hatte.

Am Sonnabend zog in der ersten Wettfahrt eine Regenfront mit Starkwind durch das Feld, die die Teilnehmer mit bis zu 30 kn Wind eher in den Modus „Seemannschaft“ als „Regatta“ versetzte. Auch hier eine ungewohnte Erfahrung mit der Wettfahrtleitung, denn einige Boote konnten aus dem Start heraus die Luvtonne anliegen und auch ohne Wende runden. Anschließend schickte man uns zum Austrocknen in den Hafen. Am Nachmittag folgten noch zwei Wettfahrten bei frischem Wind.

Am Abend wurde mit DJ in einem Zelt neben dem FSC und nicht mehr in der Bootshalle gefeiert. Nach meinem Eindruck kam das neue Konzept gut an.

Am Sonntag dann Kaiserwetter mit drei herrlichen Wettfahrten bei Mittelwind aus SW. Die beiden führenden Boote „Pike“ und „Jintonic“ belauerten, beharkten und berührten sich in den Wettfahrten. Wir hatten unseren Rhythmus gefunden und mischten uns entsprechend ein.

Sieger wurde (wie gewohnt) die „Pike“, musste sich jedoch erheblich strecken, was bei den anderen Teilnehmer Hoffnung für die kommende Saison aufkommen lassen sollte.

Zweite wurde die „Jintonic“ von Henning Voigt mit dem vielleicht besten Am-Wind-Speed und

konstanten Top-Drei-Platzierungen.

Wir wurden Dritter, freuen uns darüber und genossen den sonnigen Nachmittag und das herrliche Ambiente beim FSC.

Arne Wilcken, GER 1107 Diva

 

 

Anmerkung des Sekretärs: Es ist gute Tradition in der J/80 Klasse, dass das 3 platzierte Boot einer Regatta einen Bericht zur Veröffentlich auf der J/80 KV Seite schreibt. Die KV bedankt sich ganz herzlich bei GER 1107 Diva (Arne Wilcken) für den Bericht.

Montag, 15 Mai 2017 23:07

Vom Dominator und dem Konstanten

Zwei Wochen nach Maior stand der Wetterwelt-Cup 2017 auf dem dichten Frühjahrs-Kalender. Erfreuliche 15 Crews traten in der J/80 an und stellten damit die größte Klasse. Neu aufgenommen in den Wetterwelt-Cup trugen aber auch die 11 Teilnehmer der J70 zu einer gefüllten Bahn und einer gelungenen Veranstaltung bei.

Am Sonnabend zeigte sich der Himmel grau und die Windvorhersage von schwachen und drehenden Winden veranlasste die Wettfahrtleitung dazu, aus der Strander Bucht hinaus auf die Bahn vor Bülk auszuweichen. Hier kamen dann 4 Wettfahrten bei 8-10 und später 12-14 Knoten zustande. Also eine goldrichtige Entscheidung der Wettfahrtleitung des YCS, die insgesamt in kompetenter und launiger Weise ihren Beitrag zum Gelingen des WWC leistete.

Wettfahrt 1 starteten wir am Schiff und konnten unsere Luv-Position bis zur Layline halten. Wir wendeten zur Luvtonne und rundeten diese … als Erste, vor Marama und Pike. Was für eine angenehme Abwechslung zur Maior, die wir noch mit einem Einzelrückruf begonnen hatten.

Naja, dann kam das Unvermeidliche: Wir verloren beim Gennaker-Setzen zwei-drei Längen und waren anschließend zum Halsen blockiert. So ging es über die Layline hinaus und nach der Halse kamen wir als Zweite zur Leetonne und brachten dies auch ins Ziel. Ähnlich, jedoch mit wechselnden Teilnehmern (außer Pike) endeten auch die anderen Wettfahrten. Am Ende des Tages stand eine dominante Pike mit den Platzierungen …äh … 1-1-1-1 ganz oben. Dahinter die Norna mit konstanten vorderen Plätzen.

Am Sonntag sah die Windvorhersage leichten WSW-Wind für die Strander Bucht vor. Entsprechend böig und drehend zeigte sich der Wind, frischte teilweise erheblich auf und wirbelte das Feld gehörig durcheinander. Es kamen zwei, sagen wir mal herausfordernde Wettfahrten zustande. Das Fluchen einiger Teilnehmer war bis Schönberg zu hören. Da half dann nur noch Sherry. Die Norna allerdings segelte weiterhin konstant auf hohem Niveau.

Mit einer Serie 3-4-2-2-3-3 reicht es bei 15 Booten und einem gemischten Feld eigentlich zum Sieg. Hier nicht, denn diesen errang die Pike mit einem weiteren Tagessieg und einem echten Streicher.

Wir wurden Dritter, freuen uns darüber und genossen den sonnigen Nachmittag in Strande.

Großer Dank gilt dem YCS, der Wettfahrtleitung und der Wetterwelt GmbH, die diese Veranstaltung möglich machen. Für viele Teilnehmer heißt es dann schon am kommenden Wochenende „auf eine Neues“ bei der Blau-Gelben-Kanne.

Arne Wilcken, GER 1107 Diva

Ergebnisse der 16 gemeldeten, 15 gestarteten Boot unserer Klasse. Zunächst die einfache Tabelle. Registrierte Nutzer sehen unten den download-link für die komplette Ergebnisliste.

 
Platz SegelNr Bootname  

1

GER 614 Pike  
2 GER 1183 Norna  
3 GER 1107 Diva  
4 GER 1032 Frida  
5 GER 903 Joytoy  
6 GER 1406 Marama  
7 GER 1369 Antares  
8 GER 853 tak for turen  
9 GER 1073 Laetitia  
10 GER 529 Bibelot  
11 GER 1189 Wirbelzopf  
12 GER 603 Elbe9  
13 GER 1371 Jupiter  
14 GER 1071 Barandon  
15 GER 1057 Sleipnir  

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